Atemarbeit

Atemarbeit

Jeder kennt wahrscheinlich das Gefühl, seinen Platz im Leben noch nicht so richtig gefunden zu haben oder immer ein bisschen „neben der Spur“ zu sein. Das „gewisse Etwas“ an Zufriedenheit und Freude am Leben scheint zu fehlen. Oft wird unser Leben durch Routinen und Dingen im Außen bestimmt und es fällt einem schwer, sich abzugrenzen und sich seiner Wünsche und Bedürfnisse bewusst zu werden. Das kann folgenden Hintergrund haben:

Jeder Mensch ist in seinem Leben beeinflusst von Ängsten, Mustern und Glaubenssätzen, die uns das Leben immer wieder schwer machen und es wird dadurch oft vergessen, was Leben und vor allem ein Leben in Leichtigkeit ausmacht.

Atmen heißt lebendig sein. Atmen geht ganz von selbst und ohne Wollen. Im Schlaf und bei ruhigen Beschäftigungen, geht der Atem ruhig und gleichmäßig; bei anstrengender Arbeit oder beim Sport flach oder tief; bei großer Erregung keuchend. All das geschieht ohne Entschluss oder Anstrengung des Willens.

Atem kann aber auch bewusst eingesetzt werden. Dann reagiert der Atem nicht auf das, was wir tun, sondern genau umgekehrt: Wir rufen durch eine bewusste Atemtechnik bestimmte Wirkungen in unserem Körper und unserem Geist hervor. Durch Atemtechnik können wir den Ausdruck unserer Stimme verändern (z.B. in der Stimmbildung), durch gleichmäßiges, ruhiges Atmen können wir im Yoga und in der Meditation entspannen. Intensives Atmen hingegen kann zunächst das Gegenteil von Entspannung hervorrufen, nämlich das Aufwirbeln von Gefühlen. Genau dies geschieht in dem Prozess, den Ihr AtemCoach “EBC-Atmung” nennt. Ziel der EBC-Atmung ist es, emotionalen Ballast loszuwerden und frei zu werden für die eigenen Lebenswünsche.

In entspannter Haltung liegt der Klient auf dem Rücken und atmet unter Anleitung in gleichmäßigem Rhythmus durch den Mund tief ein und aus. Musik unterstützt das Fließen des Atems und sorgt gleichzeitig dafür, den Kopf am Denken zu hindern. Denn jetzt geht es um Gefühle. Durch das intensive Atmen wird der Körper sehr schnell mit übermäßig viel Sauerstoff versorgt und reagiert mit unterschiedlichen Empfindungen, zum Beispiel mit Kribbeln, Druck-, Kälte- oder Wärmegefühlen. Viel wichtiger aber ist, was derweil emotional geschieht: Durch die tiefe Atmung wird eine starke Vibration im Aurafeld erzeugt und es können Gefühle freigesetzt werden, die in den Körperzellen gespeichert sind und nun vom Emotionalkörper ins Emotionale Aurafeld transportiert werden. Mit dem Atem lassen wir diese Emotionen los, deren Bedeutung und Herkunft uns gar nicht bewusst sein muss. Auch Erinnerungen, Bilder oder Gedanken können auftauchen. Wichtig ist es nicht nur Atemsitzungen und Workshops zu besuchen sondern die Handlung im Alltag ist es die es weiter aus dem Energiefeld bewegt und das bringt Leichtigkeit und weniger Spannung mit sich.

Jeder Mensch erlebt jede Atem-Sitzung anders und völlig unvorhersagbar. Das Entscheidende ist, nicht zu stoppen, wenn unangenehme Gefühle oder Bilder aufsteigen, sondern der Energie ihren Lauf und sie damit freizulassen. Am Ende des Prozesses, der 30 bis 45 Minuten dauert, stellt sich ein Gefühl der Ruhe und des Friedens ein. Manche Klienten fühlen sich “gereinigt”, andere “vollkommen erfrischt” oder “mehr bei sich selbst”. Allen gemeinsam ist, dass sie emotionalen Ballast los geworden sind.

Unabhängig von Lebensalter und Gesundheitszustand ist Atem-Arbeit empfehlenswert, um emotionale Muster und Blockaden zu lösen und die Wahrnehmung für sich selbst und andere zu verändern. Atem-Arbeit eröffnet die Chance, die eigenen Grenzen klarer zu fühlen und vor allem: Den vielfältigen persönlichen Ressourcen-Reichtum aufzuspüren und daraus zu schöpfen.